schließen
X
Anmelden
Der Benutzername und/oder das Passwort ist nicht korrekt.
Noch nicht registriert?
Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von vielen Vorteilen!

Eine Pinsa Romana, bitte!

Die Pinsa ist in Italien sehr beliebt
 zur Übersicht
26.07.2018

Tschüss Pizza, hallo Pinsa!

Speisen wie die alten Römer

In Italien ist die Pinsa Romana schon heiß begehrt Wie wäre es mit einer Pinsa? Sie steht der Pizza in nichts nach
"Oh la la, willst du eine Pinsa?" Ja, richtig gelesen! Die Pizza bekommt jetzt Konkurrenz von einer römischen Spezialität. "Pinsa Romana" heißt die traditionelle Teigspeise, die zumindest optisch als Doppelgängerin der Pizza durchgehen könnte. In Italien erfreut sich die Pinsa schon lange großer Beliebtheit, aber auch in immer mehr deutschen Lokalitäten ist sie inzwischen heiß begehrt.

Mit einer traditionellen Pinsa Romana nach römischem Rezept bringen Sie frischen Wind auf Ihre Speisekarte. Ihre Gäste werden den knusprigen, würzig belegten Teigfladen garantiert lieben! Wir verraten, was die Pinsa so besonders macht ... und warum man sie keinesfalls mit der Pizza verwechseln sollte!

Die Pinsa wird nach dem Backen mit den unterschiedlichsten Zutaten belegt Belegen Sie die Pinsa nach dem Backen mit Zutaten Ihrer Wahl

Von Schweinebraten bis Akazienhonig

Die Pinsa Romana ist ein köstlicher, ovaler Teigfladen, der nach dem Backen mit den verschiedensten Zutaten belegt wird. Ob würziger Porchetta di Ariccia – ein gerollter Schweinebraten –, Parmaschinken, Büffelmozzarella, Grana Padano, Auberginen, Artischocken oder sogar Kastanienhonig – der kulinarischen Vielfalt sind beim Belegen keine Grenzen gesetzt. Der bekömmliche Teig wird aus Reismehl, Weizen, Soja und Sauerteig hergestellt. Er muss nach dem Backen innen fluffig weich und außen schön knusprig sein.

Das Originalrezept für die Pinsa stammt aus dem alten Rom Die Pinsa-Herstellung ist im alten Rom verwurzelt

Ursprung im antiken Rom

Die Pinsa-Herstellung reicht bis ins alte Rom zurück. Der Name stammt vom lateinischen Wort "pinsere" ab, das "zerdrücken" oder "zerquetschen" bedeutet. Die Bauern zerquetschten nämlich Getreide wie Gerste, Hirse und Dinkel und verarbeiteten es zusammen mit Kräutern und Salz zu Teig. Auch heute noch lehnt sich die Herstellung an das Originalrezept und die ursprünglichen Zutaten an.

Die Teig-Herstellung von Pizza und Pinsa unterscheidet sich wesentlich Pinsa-Teig ist leicht und bekömmlich

Das Geheimnis des Teiges

Ein entscheidender Unterschied zur Pizza liegt in der Teig-Herstellung. Die Mischung aus Sauerteig, Soja, Reis- und Weizenmehl sorgt für den besonderen Genuss: Das Reismehl soll den Teig leicht machen, Soja hingegen für die nötige Festigkeit sorgen. Dank dem Sauerteig ist der Pinsa-Teig so locker. Er ist außerdem besonders leicht und bekömmlich, da er vor dem Backen 48 bis 72 Stunden lang im Kühlschrank aufgeht. Dadurch laufen im Magen keine Gärungsprozesse mehr ab.

Der unbelegte Teig kommt dann in der Regel auf einer Metallpfanne in den Ofen. Erst danach wird er nach Lust und Laune belegt – in Italien auch gerne mal nur mit Käse.