Wie und warum das Gericht auch Ihre Karte aufwerten kann
Es steht wie kaum ein anderes Gericht für gehobene Gastronomie, Exklusivität und echtes Handwerk – und zählt zugleich zu den ursprünglichsten Zubereitungen der Kulinarik: das Tatar. Reduziert auf das Wesentliche, rückt es das Produkt kompromisslos in den Fokus. Klassischerweise aus fein geschnittenem Kalbfleisch oder Rindfleisch hergestellt, lebt Tatar von absoluter Frische und dem perfekten Zusammenspiel weniger, ausgewählter Zutaten. Doch Tatar bedeutet keinesfalls nur rohes Fleisch, rohes Ei und Kapern. Vegetarische und vegane Varianten sind geben dem beliebten Klassiker ein modernes Update. Welche Variationen es gibt?
Weshalb Tatar überzeugt
1. Purismus & Produktqualität liegen im Trend
Viele Gäste möchten wissen, was wirklich auf dem Teller liegt. Ein Tatar zeigt radikal den Charakter des Produkts: Fleisch, Fisch oder Gemüse in seiner reinsten Form. Das schafft Vertrauen – vorausgesetzt, die Qualität ist erkennbar hoch.
2. Leichte Küche – besonders nachgefragt
Tatar passt perfekt zu heutigen Ernährungsgewohnheiten: leichte Teller, wenig Fett, viel Frische. Ob als elegante Vorspeise oder als kleiner Signature Snack: Die Nachfrage nach unkomplizierten, nicht schweren Gerichten wächst stetig.
3. Perfekt für Sharing-Konzepte
Gerichte zum Teilen sind weiterhin beliebt – gerade bei jüngeren Gästen. Ein Tatar-Trio aus Beef, Lachs und einer veganen Variante funktioniert hervorragend in modernen Casual-Konzepte, Barfood-Angeboten oder Hotel-Lounges.
4. International inspirierte Aromen begeistern
In vielen Küchen ist der Einfluss asiatischer Frischeküche deutlich spürbar: Yuzu, Sesam, Chili, Ponzu oder Avocado passen hervorragend zu Lachs- oder veganem Tatar und sprechen eine trendaffine Zielgruppe an.
5. Vegane Alternativen werden aktiv nachgefragt
Nicht nur klassische Veganer, sondern vor allem Flexitarier fragen heute gezielt nach vegetarischen und veganen Alternativen – besonders, wenn sie genauso raffiniert sind wie das Original. Rote Bete, Tomaten oder pflanzliche Tatar-Alternativen bieten optisch wie geschmacklich Überraschungspotenzial.
Von Rind bis Rote Bete: Tatar-Variationen
Für Küchenprofis bietet Tatar ein großes Spielfeld für Kreativität, Aromaverspieltheit und Präsentation. Ob als klassisches Tellergericht oder innovativer Bar-Snack, ob als Vorspeise oder Signature-Dish: Gut gemachtes Tatar zeigt handwerkliche Präzision und hochwertige Rohwaren. Wir stellen drei spannende Varianten vor – samt Rezeptideen, die sich direkt auf der Karte einsetzen oder weiterentwickeln lassen.
1. Beef Tatar – der Klassiker
Zartes Rindfleisch, fein gewürzt und frisch angemacht - üblicherweise mit einem rohen Eigelb feingehackten Zwiebeln, Sardellenfilets sowie Kapern und Gewürzen. Das Beef Tatar bleibt zeitlos und wird auch bei jungen Gästen immer beliebter. Entscheidend ist die Qualität: feinfaserige, kurzfaserige Stücke wie Filet oder Oberstück eignen sich optimal. Traditionell wird für Tatar Rindfleisch verwendet, insbesondere das Filet oder die Hüfte, da diese besonders zart und fettarm sind. Da Beef Tatar roh serviert wird, haben hohe Hygienestandards eine oberste Priorität.
2. Fischtatar – frische Eleganz für leichte Küchen
Lachs- oder Thunfischtatar gilt als elegante Alternative zum Rind und ist besonders in saisonalen, modernen oder asiatisch inspirierten Küchen gefragt. Besonders edel: Tatar aus der Königskrabbe. Wichtig bei der Produktauswahl und Zubereitung sind auch hier absolute Frische und beste Qualität sowie die ausnahmslose Beachtung der Hygiene-Standards.
Besonders beliebt beim Fisch- und Meeresfrüchte-Tatar sind Kombinationen mit Zitrusaromen, Sesam oder Avocado.
Veganes Tatar – modern, überraschend, vielseitig
Vegane Tatarvarianten passen perfekt in zeitgemäße Speisekarten. Sie zeigen Innovationsgeist und sprechen neue Zielgruppen an – von Flexitariern bis zu Veganern. Beliebt sind Varianten auf Basis zum Beispiel von:
- Rote Bete
- Tomate
- Karotte
- Avocado
- Wassermelone
- Erbsenproteinen










