Vegane Vielfalt beim Frühstücksbuffet
schließen
X
Anmelden zu unserem Portal
Der Benutzername und/oder das Passwort ist nicht korrekt. Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich hier für unser Portal und profitieren Sie von vielen Vorteilen!
Online-Shop
Sie wollen unseren Online-Shop besuchen?
Dann klicken Sie hier
CHEFS Stories Food & Beverage Vegane Vielfalt beim Frühstücksbuffet

So setzen Sie den Veganuary-Trend 2026 um

Mehr als 25,8 Millionen Menschen weltweit haben laut Hogapage 2025 den Veganuary genutzt, um einen Monat lang vegan zu essen. Auch in Deutschland ist die Beteiligung der Lebensmittelbranche seit Jahren hoch: Über 1.000 Unternehmen nahmen zuletzt teil. Diese Zahlen zeigen, dass vegan längst kein Nischenthema mehr ist, sondern fester Bestandteil der Essgewohnheiten vieler Gäste – und damit auch relevant für Hotels, Gastronomien sowie Mensen und Kantinen. 

CHEFS CULINAR Vegan Frühstücken im Restaurant im Veganuary

Besonders das Frühstücksbuffet bietet die Gelegenheit, Gäste zu begeistern. Das Leitmotiv 2026, „New Year, Same You“, bringt es auf den Punkt: Gäste wollen nicht radikal umgestellt werden, sondern vertraute Frühstücksangebote in einer pflanzlichen, modernen Form genießen. Betriebe, die diese Chance nutzen, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil und vielleicht bleibt so manches auch noch das restliche Jahr Teil des Buffets.

Clean Eating: Klarheit auf dem Teller

Beim veganen Frühstücksbuffet 2026 spielt Clean Eating eine zentrale Rolle. Gäste suchen nach natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die sie intuitiv kombinieren können. Klassiker wie Haferflocken, Dinkel oder Hirse, frisches Obst, Nüsse und Samen sowie pflanzliche Joghurts ohne Zuckerzusatz lassen sich beispielsweise nahtlos in bestehende Buffetkonzepte integrieren.

Neben dem gesundheitlichen Nutzen schafft Clean Eating auch wirtschaftliche Vorteile für Hotels, Gastronomien und die Gemeinschaftsgastronomie. Weniger stark verarbeitete Produkte bedeuten einfachere Lagerung, geringere Abhängigkeit von Spezialprodukten und reduzierte Kalkulationsrisiken. Für Gäste wirkt das Buffet klar, hochwertig und professionell. Gleichzeitig können Betriebe mit einfachen Mitteln Variationen anbieten: Granola-Stationen, frische Obstschalen oder Toppings wie Chiasamen und Mandeln bieten Abwechslung, ohne dass das Buffet unübersichtlich wird. 

CHEFS CULINAR veganes Frühstücks-Porridge

Rezept: Basic Frühstücks-Porridge

  • Haferflocken werden mit Haferdrink oder Wasser gekocht und neutral serviert.  
  • Als Topping stehen am Buffet Apfelwürfel, Beeren, Banane sowie Mandeln, Haselnüsse, Chia- und Leinsamen bereit. 
  • Zum Schluss können Gäste ihr Porridge nach Wunsch selbst süßen, etwa mit Ahornsirup oder Datteln. 

Nachhaltigkeit: Pflanzlich frühstücken mit gutem Gewissen

Neben Clean Eating spielt im Veganuary auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle – und das lässt sich am Frühstücksbuffet direkt sichtbar machen. Frische Haferdrinks aus deutscher Herstellung stehen neben kleinen Schälchen mit saisonalem Obst wie knackigen Äpfeln, saftigen Birnen oder aromatischen Beeren, die bunt dekoriert auf Holztabletts angerichtet sind. Dazu kommen hausgemachte pflanzliche Aufstriche. Eine vegane Leberwurst auf Bohnenbasis, würziger Kürbisaufstrich oder ein fruchtiges Apfel-Zimt-Granola laden zum Probieren ein. So wird Nachhaltigkeit beim Frühstücksbuffet sichtbar und genussvoll – und die Gäste entdecken neue Kombinationen, ohne auf Vertrautes verzichten zu müssen.

Vegane Leberwurst

Rezept: Vegane Bohnen-Leberwurst

  • Gekochte weiße Bohnen feinpürieren und mit fein angeschwitzten Zwiebeln in etwas Pflanzenöl vermengen.
  • Senf und Sojasauce unterrühren, anschließend mit Majoran, Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken. Optional Knoblauch oder einen Spritzer Apfelessig hinzufügen, um den Geschmack zu verfeinern.
  • Für eine besonders cremige Konsistenz etwas Pflanzenmilch oder vegane Butter unterrühren.
  • Die Aufstrichmasse kaltstellen, damit sich die Aromen gut entfalten.
  • Ideal als Brotaufstrich am Frühstücksbuffet.

Funktionale Zutaten: Energie und Sättigung für den ganzen Tag

Im Veganuary spiegelt sich noch ein weiterer Food-Trend wider, der dieses Jahr vielleicht noch wichtiger wird: Funktionale Zutaten. Gäste wollen morgens nicht nur satt werden, sondern Energie für Meetings, Tagungen oder Sightseeing tanken. Funktionale Zutaten erfüllen diesen Anspruch auf natürliche Weise. Hafer, Nüsse und Samen liefern langanhaltende Sättigung, während frische Komponenten wie Ingwer- oder Zitronen-Shots den Stoffwechsel anregen. 

CHEFS CULINAR Ingwer-Zitronen-Shot

Rezept: Ingwer-Zitronen-Shot

  • Frischen Ingwer schälen und fein pürieren oder entsaften. 
  • Mit frisch gepresstem Zitronensaft und etwas Apfelsaft mischen. 
  • Optional mit einem Spritzer Agavendicksaft abrunden.  
  • Gut gekühlt in kleinen Gläsern servieren. 

Fazit: Veganuary 2026

Vegane Frühstückstrends 2026 zeigen: Es geht nicht darum, bestehende Konzepte komplett zu verändern, sondern vertraute Frühstücksangebote bewusst, nachhaltig und funktional weiterzuentwickeln. Unser Profikoch Patrick Maus rät: „Wichtig ist es, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger voranzugehen, sondern Angebote zu schaffen, die den Gast wirklich abholen. Statt abstrakter Konzepte braucht es Vertrautes – etwa eine vegane Leberwurst auf Bohnenbasis –, damit kein Gefühl des Verzichts entsteht. Geben Sie dem Gast Dinge, mit denen er sich wohlfühlt, ohne den Eindruck zu haben, etwas aufzugeben. Clean Eating mag langfristig der richtige Weg sein, doch Ersatzprodukte können für viele Gäste die Tür zur fleischlosen Ernährung öffnen. Verzicht ohne Verzicht ist dabei oft der Schlüssel: Es sind die simplen Dinge wie fleischlose Wurst, die funktionieren und den Gast behutsam an Neues heranführen.“