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Zeit für einen Kaffee!

Cappuccino ist der ideale Kaffee am Morgen
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28.12.2018

Kaffee rund um die Uhr?

Kaffeegenuss passend zur Tageszeit

Der morgendliche Kaffee ist bei vielen Deutschen ein fester Bestandteil
Für viele ist die morgendliche Tasse Kaffee ein festes Ritual. Der kleine Koffein-Kick in den frühen Stunden soll die Lebensgeister wecken. Einen halben Liter pro Tag, also fast 150 Liter pro Jahr, trinkt jeder Deutsche. Damit gehört das schwarze Gold zu den beliebtesten Getränken.

Viele Kaffeetrinker schlürfen die erste Tasse direkt nach dem Aufstehen – das enthaltene Koffein soll das Wachwerden erleichtern. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die leckere Tasse Kaffee am Morgen nicht den gewünschten Wach-Kick verleiht. Aber warum?

Über Nacht produziert unser Körper Cortisol – ein Hormon, das die Müdigkeit verschwinden lässt. Dieses wird vermehrt in den Morgenstunden ausgeschüttet. Wenn Sie dann Kaffee trinken, schüttet der Körper das Hormon nicht aus. Auch wenn Sie einen kurzen Effekt nach dem Kaffeegenuss spüren, macht er Sie nur wesentlich kürzer munter als das Cortisol. Zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr sinkt der Cortisol-Spiegel im Blut und der Kaffee erfüllt wieder seine gewünschte Wirkung. Zu welcher Tageszeit Sie Ihren Gästen welche Kaffeespezialität empfehlen können, zeigen wir Ihnen!

Cappuccino am Morgen empfehlen die Italiener

Cappuccino – ein Morgenschmaus für Genießer

Den Cappuccino kennen wir als eine Kombination aus Espresso, heißer Milch und heißem Milchschaum.

Wegen seines hohen Milchanteils ist der Cappuccino ein magenfüllendes, schweres Getränk, das erstmal verdaut werden muss. Somit eignen sich die Morgenstunden perfekt für die "Milchmahlzeit", denn bis zum Tagesende sind es noch einige Stunden hin.

Daher trinken die Italiener den Cappuccino vor allem in der ersten Tageshälfte – gesüßt ist er ein leckerer Begleiter zum Brunch. Bei den Deutschen rangiert er in der Beliebtheitsskala auf den ersten Plätzen. Mittlerweile gibt es aber nicht mehr nur die klassische Variante: Gemixt mit Sahne, verschiedenen Aromen oder unterschiedlichen Arten von Sirup beglückt er Ihre Gäste am Vormittag.

Übrigens: Sein Ursprung ist der Kapuziner, eine Kaffeespezialität aus Österreich. Bei der Herstellung des Kapuziners wird Mokka mit Sahne vermischt. Der Name dieser Spezialität bezieht sich auf die Kuttenfarbe der Kapuzinermönche. Österreichische Soldaten brachten das Getränk in ihr Nachbarland Italien. Dort wurde noch etwas an dem Neuankömmling gefeilt und ihm anschließend ein neuer Namen verpasst: Cappuccino.

Latte Macchiato wird besonders gern im Glas serviert

Latte macchiato – Kinder-Kaffee

Der Begriff "Latte macchiato" ist italienisch und bedeutet übersetzt "gefleckte Milch".

Die Grundbausteine sind identisch mit denen des Cappuccinos: Espresso, Milchschaum und heiße Milch. Jedoch ist beim Latte macchiato der Milchanteil dem Espresso-Anteil ganz klar überlegen. Beim Cappuccino hat der Kaffee-Anteil die Nase vorn. Zudem wird der Milchschaum beim Latte macchiato deutlich fester aufgeschäumt als beim Cappuccino.

Aufgrund seines niedrigen Kaffeegehalts war der Latte macchiato in Italien ursprünglich für Kinder gedacht. Man wollte den Kleinen diesen Geschmack einfach nicht vorenthalten. Wegen seines hohen Milchanteils steht der Latte macchiato – ebenso wie der Cappuccino – in Italien hauptsächlich morgens auf dem Tisch.

Für einen leckeren Latte macchiato sollten Sie zuerst die Milch in das Glas füllen und anschließend den Milchschaum hinzufügen. Als Krönung wird der frisch aufgebrühte Espresso dazugegossen. Dabei ist es wichtig, dass Sie langsam gießen. Ist der Espresso wärmer als die Milch, setzt er sich zwischen der Milch und dem Milchschaum ab. Der Latte macchiato wird in einem länglichen, hohen Glas serviert, da man so die 3 unterschiedlichen Schichten gut erkennen kann. Besonders der lange Löffel steht als Erkennungsmerkmal für den Latte macchiato. Mit ihm kann Ihr Gast den Milchschaum mühelos aus dem Glas herauslöffeln. 

Espresso macht Müde wieder munter

Espresso – Schlückchen zur späteren Stunde

Sobald der Mittag anbricht, kommt Espresso auf den Tisch. Er ist der perfekte Aufmunterer in den späteren Tagesstunden, denn die kleine Tasse enthält verhältnismäßig viel Koffein. Bei uns in Deutschland ist der Espresso nur etwas für erfahrene Kaffeetrinker – in Italien trinkt man ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dort wird das kleine Tässchen direkt an der Theke im Stehen getrunken.

Der Name "Espresso" ist italienisch und bedeutet so viel wie "unter Druck gesetzt". Erfunden wurde der Espresso in Mailand. Schon seit 70 Jahren kennen die Mailänder den starken Kaffee. Bei der Herstellung wird Wasserdampf mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst – heraus kommt Espresso.

Er enthält im Verhältnis mehr Koffein als herkömmlicher Bohnenkaffee. Auf 100 ml hochgerechnet enthält der kleine Schwarze 100–120 mg Koffein, herkömmlicher Bohnenkaffee 60–100 mg. Espressotassen fassen jedoch nur 25–30 ml, eine normale Kaffeetasse enthält dagegen 250 ml.

Übrigens: Auch bei Magenproblemen empfiehlt sich Espresso. Die starke Röstung zersetzt nämlich 70% der magenreizenden Chlorogensäuren. Durch die Zubereitung mit Wasserdampf lösen sich zudem die letzten Bitter- und Gerbstoffe, die ebenfalls den Magen reizen können.

In Pflegeheimen wird Espresso vor allem kurz vor dem Schlafengehen gereicht. Bei Senioren ist das Gehirn oft schlecht durchblutet, woraus sich Schlafstörungen entwickeln können. Durch das Koffein im Espresso wird die Gehirndurchblutung angekurbelt und so ein tiefer, ungestörter Schlaf gefördert. Der Energie-Schub des dunklen Wachmachers entwickelt sich erst 15–20 Minuten nach dem Trinken – wer sich davor zur Ruhe legt, kann seinen Schlaf voll und ganz genießen.